Naturbeobachtungen ein schönes und spannendes Hobby

15.July
Die Erntezeit hat begonnen und die Brutzeit neigt sich langsam dem Ende zu. Zur Zeit sieht man oft Vögel mit Nachwuchs , Enten , Taucher , Greifvögel, sie alle kümmern sich um ihren oft zahlreichen Nachwuchs. Auf meiner Tour , am heutigen Tag , sah ich unter anderem Stockenten, Reiherenten , Zwergtaucher mit Jungen Der Nachwuchs hat es nicht immer leicht, die kleinen und unerfahrenen Jungen, leben gefährlich , sie sind oft Beute von Beutegreifern wie z.B Greifvögeln , Füchsen oder Mardern. Ohne wachsame , aufmerksame Eltern haben die kleinen Vögel , aber auch für der Nachwuchs von Hasen oder anderen Wildtieren oft keine Chanse gegen ihre Feinde.
Sommer , Zeit der Ernte aber auch eine Zeit mit vielen bunten Blumen und vielen Vögeln

01.July
Solange keine Menschen in Not geraten oder geschädigt werden, ist ein Gewitter eine interessante Sache.In den letzten Tagen gab es nun öfter über Schleswig Holstein Unwetter mit Starkregen. Heute war ich am frühen Abend unterwegs und konnte mir einige harmlose Folgen der Unwetter ansehen. Auch in der Umgebung von KIel traten einige Bäche über die Ufer und überfluteten einige Wiesen. Außer einigen Strohballen ist nichts nass geworden und der Landwirt konnte sie wohl noch rechtzeitig ins trockne bringen. Es gibt aber auch Nutznießer der Überschwemmungen. Dort versammelten sich viele Vögel , Lachmöwen .Sturmmöwen, Stare, Graugänse , Graureiher und auch einige Bruchwasserläufer suchten auf den überschwemmten Wiesen nach Nahrung.

Einige Fotos von den überfluteten Wiesen , viele Möwen waren dort aber auch einige Bruchwasserläufer , nur die Goldammer war das ganze Wohl egal, sie saß auf einem Zaunpfahl und sang.   


29.Juni
Kiel ist sicher keine Hochburg für Gewitter in Deutschland , aber heute gab es ein heftiges Gewitter am Nachmittag.Am Vormittag schien noch die Sonne und es wurde nochmal richtig warm mit ca 25 Grad. Gegen 15 Uhr zogen Wolken auf und es gab eine Warnung des DWD vor der Gefahr von starken Gewittern mit Starkregen und Hagel. Das Gewitter brachte viel Regen,und es blitzte oft allerdings nur in den Wolken, einen Einschlag in den Boden konnte ich nicht beobachten.Nach dem Gewitter war  es nicht so warm , die Temperatur sank auf ca 18 Grad und es war auch nicht mehr so schwül. Der Regen tat der Natur sicher gut , denn im Juni war es bis jetzt zu trocken , obwohl ein längerer  Landregen sicher besser gewesen war , denn das Gewitter war nach ca 45 Minuten vorbei.
Das Gewitter auf meinem Handy, angezeigt durch das warn Wetter App vom Deutschen Wetterdienst, dieses App hat mir schon öfters gute Dienste erwiesen.

Ein Video, das ich während des Gewitters aufgenommen habe , es zeigt die Wolken die aufziehen und den zeitweise sehr starken Regen, außerdem hört man einige Donner, am Ende auch Sirenen, die Feuerwehr mußte einige Einsätze fahren. hoffentlich ist niemand zu Schaden gekommen.


20.Juni
Ein warmer  ruhiger Sommertag , nicht viel los draußen, der richtige Tag um ein neues Objektiv auszuprobieren . Alle sind ruhig, die Gänse , die Enten, die Taucher . So hat man Zeit genug, sich an die Handhabung und die neue Haltung zu gewöhnen. Doch irgendwer fällt ja immer aus der Reihe und plötzlich gibt es Stress. Blesshühner sind für ihre Lust zum streiten und ihre Wachsamkeit bekannt ES klingt vielleicht erstaunlich, aber gerade deswegen suchen andere Vögel gerne ihre Nähe wenn sie brüten, Blesshühnern entgeht kaum was , und können sehr aggressiv sein.
Während die Besshühner sich streiten , vielleicht um ein Nistplatz , ruhen die Rothalstaucher und die Gänse gemütlich in der Sonne

15.Juni
Von Nachwuchs und Expeditionen.
Juni, Zeit des Nachwuchses überall, auch im Kieler Hafen. Ob Enten, Schwäne oder Möwen, wer mit offenen Augen durch die Gegend wandert, findet selbst im Hafen, wo immer was los ist , Tiere mit ihrem Nachwuchs. Heute fand ich eine Möwe, die auf einem Poller zwischen den Booten und Jachten in aller Ruhe ihren Nachwuchs aufzog.Auch andere Vogelarten konnte ich bebachten, Mittelsäger , Rauch und Mehlschwalben , Bachstelzen und sogar ein Teichrohrsänger der nicht weit von der Schwentine Mündung zu hören war.
Der Kieler Hafen bietet viel , aber auch was die Meeresforschung angeht, ist Kiel ein wichtiger Standort , weltbekannt ist z.b das Geomar. Das Schiff, das ich heute dort in der Nähe liegen sah, sieht man dort nicht oft, Die "Dagmar Aaen" lag heute im Hafen, das Forschungsschiff von Arved Fuchs , mit dem er am 17.Juni von Kiel aufbrechen will, in den Nordatlantik. Es ist  die 4 Expedition  des Projektes "Ocean Change" mit den Fuchs und seine Crew die Erderwärmung , seine Folgen, Auswirkungen und Spuren , dokumentieren und erforschen.Die Erderwärmung ist eine der größten Bedrohungen für die Menschheit , und gerade in der Arktis sind ihre Folgen schon jetzt dramatisch.
Die "Dagmar Aaen in KIel

10.Juni
Ein heikles Thema, freilaufende Katzen
Ein Thema, mit dem man sich auch bei 25 Grad schnell auf Glatteis bewegt.Das Thema , frei laufende Katzen, nicht auf dem Bauernhof , sondern in Dörfern oder Städten , in Parks und Wäldern .Da schlagen schnell die Emotionen hoch , und der Anstand wird vergessen. Ich wurde am Abend sehr lautstark an dieses Thema erinnert, Welch Krach vor meinem Fenster ,da konnte ich nicht schlafen. Oben auf dem Dach saßen die Dohlen die hier auch brüten , und unten eine Katze. Die Dohlen mochten die Katze gar nicht kein Wunder, halten sich doch junge Dohlen sehr oft in der nähe des Bodens auf und sind oft nich keine sehr geschickten Flieger. Die Dohlen folgten ihrem Feind auch als die Katze vor einem Hund weglief. Katzen sind gerade für Jungvögel eine große Gefahr , auch wenn die Tiere nur ihren Instinkt folgen, gerade während der Brutzeit wäre es schön, wenn die Besitzer der Katzen mehr auf diese achten Würden  und sie nicht frei umher laufen lassen würden. Es gibt inzwischen zig Millionen Katzen , und was diese Tiere fangen und töten , dazu gibt es gerade in Großbritannien viele  Studien. Während viele Vogelarten , auch solche angeblichen allerwelts Arten immer mehr im Bestand abnehmen, nimmt die Zahl der Hauskatzer, teilweise rasant , mit Hilfe des Menschen zu , daran sollte jeder denken.Nein , auch wennn es viele meinen, die Hauskatze ist im Gegensatz zur Wildkatze kein Stück Natur.


30. Mai  Nebel
Auch ein sonniger Tag fängt manchmal mit Nebel an. Die Welt liegt wie unter einem Schleier, sie ist grau, oft kühl und dazu feucht , Nebel mögen nur wenige Menschen. Aber wenn man genau hinschaut, so findet man auch im Nebel bunte Farben, zwar nicht so grell wie bei Sonnenschein , eher dezent  und eher unauffällig.
Bei Nebel sieht man nicht weit, es ist spannend, was aus dem Nebel autaucht, Vögel hört man oft eher,als man sie sieht , und wenn es  im Wald knackt ist die Ursache oft nicht zu sehen.Alles ist etwas ruhiger und man muss sich konzentrieren um das, was um einen herum geschieht richtig einzuordnen.
Fotos im Nebel , alles ist dezenter , nur das wesentliche sieht man .
Doch auch im Nebel lassen sich mit Glück und Geduld schöne Beobachtungen machen. Diese Spechthöhle kenn ich allerdings schon länger.(Siehe Eintrag vom 10.Mai) Die Altvögel füttern dort zur Zeit ihre Jungen, ein gutes Motiv, mal etwas Neues zu probieren, ein kleines Video. Selbstverständlich gilt es dabei Rücksicht  nehmen auf die Tiere und lieber auf eine Aufnahme zu verzichten, als die Tiere zu stören. Es sollte selbstverständlich sein, dass man auf den Wegen bleibt und sich leise und vorsichtig bewegt,

Buntspechte an der Bruthöhle, leise hört man die Jungvögel betteln.

19.Mai Eine Radtour, die Nachdenkliches und Schönes bringt
Fang ich an ,mit dem was ich nicht fotografieren konnte. Endlich, meine erste Feldlerche, die ich auf einer Radtour dieses Jahr singen gehört hab. Für ein Foto war sie zu weit weg, aber in dem Moment hab ich mich über ihren Gesang genauso gefreut wie über die Beobachtung eines Seeadlers.Es gíng noch weiter mit den erfreulichen Beobachtungen, wie oft sieht man überfahrene Tiere , Igel, Kröten oder Blindschleichen auch auf Landstraßen liegen. In der Abendsonne lag ganz am Rand der Straße eine ca 50 bis 60 cm
  lange Ringelnatter, ein schönes Tier und sehr ruhig , so das ich einige Fotos machen konnte . Nachdem ich die Ringelnatter fotografiert hatte, habe ich sie sanft zum verlassen ihres Platzes auf der Straße gedrängt , sie sollte nicht so enden , wie z.B die Blindschleiche auf dem Foto daneben.
Links, kein schönes Foto, aber Realität in Deutschland , eine überfahrene Blindschleiche , eins von zig Millionen Wildtieren die dem Verkehr zum Opfer fallen, daneben eine Ringelnatter.
Noch eine schöne Beobachtung, wenn eine Wiese nicht nur aus Gras besteht, Feldhasen oder eigentlich ihre Ohren.

16.Mai Viel Regen aber auch anderes...
Ein Tag, wo bestimmt viele zu Hause geblieben sind . Besonders am Nachmittag jagte ein Schauer den nächsten. Aber der Mai hat sein Niederschlagssoll schon erfüllt , im langjährigen Mittel sind es ca 53 Liter pro  m2 , dieses Jahr liegt der Mai schon bei ca 6o Liter. Für die Natur ein Segen, brauchen doch gerade im Frühjahr die Pflanzen den Regen zum Wachsen.Am späten Nachmittag und Abend war ich unterwegs , die Sonne schien und so konnte einige schöne Aufnahmen machen, Schauerwolken sind immer wieder beeindruckend .

Links , eine Schauerwolke , daneben der Nebel der sich Abends in einer Senke sammelt . Aber auch einige Sounds habe ich eingefangen, was ein Bach und eine Hummel erzählen.

15.Mai Trostlosigkeit der Monokultur und etwas Hilfe für eine bunte Natur
Grüne Idylle ? Eher grüne Wüste ,eine typische Landschaft, heute, riesige Felder, schön grün , schön sauber und schön still. Hier singt keine Feldlerche, kein Braunkehlchen und es hoppelt auch kein Hase durch das Feld. Sie alle haben das gleiche Problem , wie auch die Insekten die sich hierher verirren , sie finden keine Nahrung.Die Insekekten finden keine Blumen, die Hasen keine Wildkräuter und die Vögel keine Insekten, Nichts wovon sie Leben können oder ihren Nachwuchs aufziehen könnten.
Linkes Foto:Wenn man der Natur Platz lässt und ihr etwas hilft, geht es auch anders. . Frösche , Amphibien brauchen Sonne , wenn Teiche beschattet werden und zuwachsen, stirbt das Leben dort. Es kann also durchaus wichtig und richtig sein ,ab und zu die Flächen um die Teiche zu mähen, damit diese nicht zuwachsen.Auf dem rechten Foto ist eine junge Pflanze zu sehen, eine junge Kornelkirsche. Kornelkirschen blühen früh in Jahr und bieten Hummeln und anderen Insekten dann Nahrung , aber auch anderen Tieren bietet diese Pflanze Nahrung , mit ihren roten Früchten im Sommer und Herbst. Vögel oder auch der Igel freut sich über sie.Vielleicht wirkt so eine Landschaft nicht so aufgeräumt und sauber , aber sie bietet Leben und Vielfalt statt Stille und Monotonie.


10.Mai 2021
Ehepaar Buntspecht bezieht ihre neue Wohnung. An der Baumhöhle der Buntspechte ist reger Betrieb , denn demnächst soll die Brut beginnen. Das Männchen vergrößert noch etwas das Einflugloch . Es ist nun deutlich wärmer , als die Tage vorher und viele Vögel sind nun sehr aktiv. Die Meisen brüten oder füttern schon ihren Nachwuchs , auch bei den Staren ist der Nachwuchs schon da .Der kleine Grauschnäpper hat sich auch für eine Höhke entschieden, und vertetiigt nun sein Baum gegen alle die es wagen sich dort auf einen Ast zu setzen oder am Stamm entlang zu klettern, sei es eine Blaumeise oder ein Eichhörnchen.


07.Mai 2021
Der erste Nachwuchs auf den Raisdorfer Teichen, die Kanadagänse haben 6 Junge. Gut bewacht von ihren Eltern gehen sie auf ihre ersten Entdeckungstouren. Auch andere Arten wie die Blaumeisen haben schon Nachwuchs oder der Buntspecht kümmerst sich auch intensiv darum, das er Nachwuchs bekommt.Andere Vogelarten kommen jetzt erst aus ihren Winterquartieren in Afrika zurück, den ersten Gartenrotschwanz ,und den ersten Trauerschnäpper hab ich heute an den Teichen gesehen , am Wellsee rief endlich auch der erste Kuckuck. Wie sich das kühle Frühjahr auf den Nachwuchs und den Bruterfolg der Vögel auswirkt wird sich noch zeigen, auch heute stieg die Temperatur kaum über 10 Grad und dazu wehte ein kühler Wind.


03.Mai 2021
Am nächsten Samstag ,dem 8.Mai , werden die Raisdorfer Teiche nicht zu meinem Beobachtungsgebiet und zur Zählstrecke beim Birdrace gehören, die Teiche liegen im Kreis Plön und ich hab mich für Kiel angemeldet. Heute war ich aber noch mal dort , denn es zieht das Sturmtief Eugen, auf und soll die nächsten Tage Sturm und Regen bringen.Was schon seit einiger Zeit auffällt ,ist die große Zahl von Bachstelzen, die dort , ähnlich wie die Rauchschwalben knapp über dem Wasser auf Jagd gehen.Aber auch zahlreiche Mönchsgrasmücken kann man zur Zeit dort beobachten. Von den Brutvögeln sind u.a Rothalstaucher , Kanadagänse sowie Stare ,Zilpzalp Blau und Kohlmeisen anwesend, wohl wegen dem bis jetzt kühlen Wetter fehlen aber noch einige Arten.

1. Mai 2021
Um 5.30 Uhr ging es los , einfach mal etwas mit dem Rad durch die Gegend fahren und schauen was los ist. Warm war es nicht, nur 5 Grad waren es, und als ich nach ca 4 Stunden zurückkam waren es auch nur 7 Grad. Kein Wunder, das ich kein Kuckuck hörte, kein Mauersegler sah , Arten ,die man sonst schon Anfang Mai sehen kann, abwarten wann sie dieses Jahr kommen.Die Tour hat trotzdem Spaß gemacht , einige Bekannte konnte ich sehen, darunter Seeadler und Kranich .Nach dem Regen gestern , ist es auch nicht mehr so staubig , die Pflanzen brauchen den Regen gerade jetzt , zum wachsen. Das gilt nicht nur für die Bäume im Wald , auch für das Getreide.


24.April 2021
Der Wellsee war heute mein Ziel , es war sonnig , kaum Wind, aber wie fast den ganzen April bis jetzt recht kühl. 10 Grad wärmer wurde es heute nicht, und wenn man unterwegs ist, merkt man das. Nur wenige Insekten sind zur Zeit unterwegs , mal eine Hummel, mal ein Falter, aber wirklich viiele sind es nicht, Wundern tut es mich nicht, sinken doch die Temperaturen zur Zeit Nachts noch oft in die Nähe des Gefrierpunktes. Nicht nur die Insekten hab ich vermisst , auch einige Vogelarten , habe ich noch nicht gehört oder gesehen, Teichrohrsänger , Dorngrasmücke oder den Feldschwirl , um nur einigei zu nennen. Der Kuckuck fehlt  auch noch und wie in den letzten Jahren auch die Rohrweihe. Während ich durchaus glaube das der Kuckuck noch kommt, bin ich bei der Rohrweihe sheptisch, die großen Schilfgebiete in der Verlandungszone des Wellsee wachsen immer mehr mit Bäumen und Büschen zu und nehmen so der Rohrweihe ihre Brutplätze im Schilf. Ich werde das weiter beobachten und nächste Woche wird der Wellsee das erste Thema mit dem ich mich auf der Themenseite befasse.Hier zum Schluß noch einige Fotos von der Tour.

Der erste Eintrag : 18.April 2021
Heute früh ging es raus, blauer Himmel und Sonnenschein, was will man mehr. Etwas nach Sonnenaufgang erreichte ich die Raisdorfer Krötenteiche, um Kröten oder Frösche zu beobachten war es etwas kühl, aber es gab trotzdem eine Menge zu sehen.Es zwitscherte überall, Kleiber, Blau und Kohlmeisen, Zilpzalp , Zaunkönige ,insgesamz ca 30 Vogelarten konnte ich beobachten. Während die Blaumeisen sich zum Brüten die dort aufgehängten Nistkästen ansahen, waren die Stare dabei, jede alte Spechthöhle sich anzusehen.

4 Stunden  dauerte die Tour und es hat sich gelohnt, Höhepunkt war ein Paar Grünspechte , von den ich einen fotografieren konnte . Grünspechte sieht man eher nicht so oft , aber ihre Stimme , die einem Lachen ähnelt ist nicht zu überhören.